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42grad: Euer KI-Guru lügt. Wilde Versprechen, null Transparenz: Was selbst ernannte Experten über technische Grenzen verschweigen, und warum ihr Workflow in der Produktion auseinanderfällt

Die KI-Beratungsszene hat ein Transparenzproblem. Versprechen kommen laut, technische Grenzen kommen gar nicht vor. "Agent in 10 Minuten live" klingt gut. Hält nicht.

​Ich zerlege, was in so einem Demo-Agent technisch steckt, und was im echten Kundenkontakt fehlt: Datenzugriff, Fehlertoleranz, Eskalationslogik, menschliche Freigabe.

​Das eigentliche Problem ist selten der Agent. Es sind Prozesse, die nicht maschinenlesbar sind. Kein System liefert Ergebnisse, wenn der Ablauf nur im Kopf einer einzigen Person steckt.

​Was funktioniert, zeige ich an einem echten Fall: kein Agent im Kundenkontakt, sondern ein Assistent für einen klar abgegrenzten Prozess. Seit Herbst 2024 im Livebetrieb. 2,5 Stunden täglich zurückgewonnen.

​Handlungsfähigkeit entsteht nicht durch den schnellsten Agent. Sie entsteht, wenn Organisationen wissen, was Maschinen zuverlässig können, und was nicht.

Start: 08.07.2026 10:00
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42grad: Euer KI-Guru lügt. Wilde Versprechen, null Transparenz: Was selbst ernannte Experten über technische Grenzen verschweigen, und warum ihr Workflow in der Produktion auseinanderfällt